Rund um den Hund
Die ersten Wochen im neuen Rudel
Die ersten Wochen im neuen Rudel
"Stellung" in seinem Rudel(in der Familie)
"Erziehung" beginnt vom 1.Tag, denn es dauert gar nichtlange und aus dem kleinen
niedlichen Wollknäuel, wird ein großer, starker, kräftiger und selbstbewusster
Hund, und zwar schneller als man glaubt.
Versäumen Sie auf keinen Fall dem Hund die Stellung in seinem
Rudel(Familie) zu zeigen.
Oberstes Gebot "Erst die Menschen"
Nur eine konsequente Erziehung, genaue Zuweisung der Stellung und Aufgaben innerhalb der Familie, ist der Schlüssel zum Erfolg. Der Briard verfügt noch über ein sehr starkes Rudelverhalten und benötigt gerade deshalb einen Rudelführer, dem er sich freudig und willig unterordnen darf.
Der Rudelführer zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
Stärke * Intelligenz * Erfahrung * Mut * soziale Gerechtigkeit * Konsequenz
Die Rolle des Rudelführers, ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Dazu gehört, dem Welpem Schutz zu bieten und ihn behutsam an jede neue Situation gewöhnen. Behutsam heißt alles was der Hund (Welpe) lernen soll, müssen Sie ihm positiv gestalten.
Als positiv erlebt der Hund folgendes: Spiel-Streicheln-Futteraufnahme-lobende Worte mit entsprechender Mimik.
Reagiert der Welpe in neuen Situationen ängstlich oder unsicher, trösten Sie ihn NIE, denn dadurch bestätigen Sie unbewusst seine Angst. Sprechen Sie betont aufmunternd mit ihm, machen Sie einfach ein lustiges Spiel, aus dem Erkunden der neuen Umgebung, des neuen Geräusches. Das er in neuen Situationen Angst zeigt, ist völlig normal, darum dürfen Sie solchen Situationen auf keinem Fall aus dem Wege gehen. Jedes gut überstandene Erlebnis gibt dem Hund einen Schuss Selbstvertrauen.
In der 8. bis 12. Woche befindet sich der Welpe in der "Sozialisierungsphase"
und eine ganz wichtige Zeit für die weitere Entwicklung.
In den Wochen bei uns, hatte Ihr Welpe reichlich an sozialen Kontakten zu
Menschen und Artgenossen. Da bei uns schon vier Menschenkinder leben, können Sie
sich sicher vorstellen, dass bei uns immer was los ist.
Sie sollten Ihrem Welpen ständig Gelegenheit zu positiven Kontakten, in seiner
neuen Umgebung, vor allem zu Artgenossen und fremden Menschen geben.
Lassen Sie Ihn an allem teilhaben.
Denken Sie daran das Er erst 2 Wochen nach der letzten Grundimpfung (16 Woche)
voll geschützt ist.
Also sollten Sie sicher sein, dass Er nur mit Hunden spielt, von denen Sie
sicher wissen,
dass diese geimpft und gesund sind.
Genauso wichtig ist die 16-20 Lebenswoche, jetzt sollte Er lernen, wie man sich
unterwirft, wie man dominiert, wie man eine Situation deeskaliert , woran man
einen dominanten Hund erkennt und wann man besser den Rückzug antritt etc.
Erhalten Welpen diese Lernmöglichkeit in diesen wichtigen Wochen nicht, weil man
Ihnen nur sporadisch Hundekontakte bietet, ist die Gefahr groß, dass sie ihr
Leben
lang ein gestörtes Verhältnis zu Ihren Artgenossen haben.
Schlimmstenfalls entwickeln sie sich zum Raufer oder Angstbeißer.
Welpengruppen sind sehr, sehr wichtig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Erziehung beginnt schon am 1. Tag!
Wie ich schon einmal erwähnte, einmal erlaubt - immer erlaubt.
Briards sind im allgemeinen sehr nervenstarke, ausgeglichene Hunde.
Wenn Sie behutsam vorgehen, bereitet es keine Probleme, sie an vielfachen
Umweltstress im jungen Alter zu gewöhnen.
Wenn Sie Ihren Welpen genau beobachten, merken Sie sehr schnell,
wann er sich überfordert fühlt.
Hat Er vor irgend etwas Angst, darf Er auf keinen Fall in Schutz
genommen, oder auf den Arm genommen und getröstet werden.
Erlernt so nur, dass Er guten Grund hat, sich zu fürchten.
So zieht man sich unbewusst einen Hund heran, der an keiner flatternden Tüte
oder sonstigen Gegenständen wie Mülleimer vorbei gehen wird.
In diesem Fall sollten Sie einfach ruhig weitergehen, denn die Angst von seinem
Menschen verlassen zu werden wird größer sein, als die Angst vor diesen
Ungetümen.
Sollte Er trotz allem noch Angst zeigen, machen Sie diese Sachen interessant
und wenn nötig, sich selbst zum Kasper, indem Sie dieses Monstrum untersuchen.
So wird der kleine Kerl schnell merken, dass keine Gefahr droht.
Ein Briard, der eine enge Bindung zu seinem Besitzer hat, setzt in diesen
normalerweise ein unbedingtes Vertrauen und folgt ihm bei allem, was er tut!
Der Briard
ist Fremden gegenüber meist misstrauisch!
Wo bei man das nicht in jedem Fall sagen kann!
Elton z.b. hatte vor nichts und niemanden Angst, wir haben eigentlich immer
darauf gewartet, dass da noch mal was kommt, hihi - wir warten heute noch!
Farouche war da schon etwas anders, nach dem Sie sehr schlechte Erfahrung mit
einem Menschen machte, habe ich schon gedacht, dass bekommen wir nie wieder hin.
Folgende Situation ( die schnell passieren kann) Sie war ca. 12 Wochen, wir
waren auf dem Hundeplatz und ein Hundler (Kleinhundebesitzer) nahm Sie auf den
Arm,
Nach dem Farouche ständig an seinen Beinen hoch sprang, um ein Leckerchen zu
ergattern. Dann passierte es, er ließ sie aus dieser Position von seinem Arm
springen und Sie stürzte voll auf die Fliesen!!!
Ich höre heute noch dieses Schreien, es war schrecklich................dann
stürzte Sie aus dem Raum und lief immer noch schreiend über den Platz.
Farouche hatte sich glücklicherweise nicht ernstlich verletzt, nur fürchterlich
erschrocken.
Das Ergebnis war, egal, wer Sie auf den Arm nehmen wollte, Farouche schrie es
aus.
DIE NÄCHSTE Zeit bin ich voll bewaffnet, mit einer großen Portion Schinkenwurst
herum gelaufen und habe jede Person, die unseren Weg kreuzte mit Schinkenwurst
versorgt um diese Farouche zu geben!
Sie musste verstehen das fremde Menschen keinesfalls Gefahr bedeuten!
Also, Vorsicht! So etwas ist sehr schwer wieder auszubügeln, aber auch kein
Grund den Hund nun in Watte zu packen.
Sie sollten auch darauf achten, wenn sich ständig Leute, vor Begeisterung auf
diesen kleinen süßen Welpen stürzen, beobachten sie die Situation genau und
verschaffen dem Kleinen Ruhe, wenn es ihm zu viel wird.
Prescht er jedoch auf andere Menschen, knurrend oder fletschend vor, ganz gleich
wie alt der Welpe ist, sollte von ihrer Seite energisch gekontert werden.
Ich habe schon oft erlebt, dass so etwas belächelt oder gar mit einer
Entschuldigung abgetan wurde. Dafür habe ich absolut kein Verständnis, denn
irgendwann sprechen wir nicht mehr über 8 oder 10 Kilo!!!!!!!!!! die wir an der
Leine haben.
Soooo: da es von meiner Seite, bereits oft genug erwähnt wurde, gehe ich
einfach mal davon aus, dass sie sich nach einer geeigneten Welpengruppe
umgesehen haben.
Genauso wichtig, wie der Kontakt zu Welpen, ist auch das zusammentreffen auf
erwachsene Hunde (sollte allerdings kein *bekannter* Raufer sein).
Er muss lernen, die Signale anderer Hunde zu verstehen, kann schon mal sein das
er sich dabei eine Packung einfängt, hört sich meistens schlimmer an als es ist,
wird der Welpe selbstverständlich nicht getröstet!
Er muss das lernen, je eher desto besser ( da er nur für kurze Zeit Welpenschutz
genießt)!!!
Ist er jedoch ausgewachsen und hat seine Lektion nicht gelernt, kann er in eine
üble Beißerei geraten.
Hunde die normal sozialisiert sind, machen die Dinge meist problemlos unter
einander aus, so fern die Menschen sich da heraus halten.
Briards neigen gern mal dazu, ihre Überlegenheit durch Rutenaufstellen,
Fellsträuben und leichtem grummeln zu demonstrieren, hier ist es meistens nicht
nötig einzuwirken.
Macht er sich allerdings einen Sport daraus, sich mit Gebrüll auf andere Hunde
zu stürzen, diese zu verjagen, ist dem natürlich energisch entgegen zu wirken.
Jedem Hund sollten Grenzen gesetzt werden, in dem Fall sollten sie sich einen
anderen Hundehalter, mit einem älteren, dominanteren Hund zu suchen und die
Provokation abzuwarten.
So lernt der Briard recht früh, dass er nicht immer der Sieger bleibt und
verliert die Lust auf kleine Raufereien.
Der Briard als Zweithund
Hier ist folgendes zu beachten!!!
Ein Briard allein ist schon eine Lebensaufgabe, bei zwei Hunden besteht zu
mindest die Gefahr, den älteren zu vernachlässigen und / oder dem Briard nicht
das bieten zu können, was er braucht.
Also sollte man sich nicht für den dominantesten aus dem Wurf entscheiden!
Als Elton zu uns kam, hatten wir schon unsere Collie-Dame Narina!
Die beiden entwickelten sich zu einem super Gespann, nicht zuletzt profitierten
wir davon, dass beide Hütehunde sind!
Wir hatten das Glück, das Narina absolut keine Unarten an den Tag legte, die
Elton sich in irgendeiner Weise abschauen konnte.
Für uns gibt es eine Zauberformel, die ich allen gerne ans Herz legen möchte!
Einmal erlaubt.....ist für jeden Hund , ganz gleich welcher Rasse.....immer
erlaubt
Damit meine ich, es ist falsch, grundsätzlich mit beiden Hunden gemeinsam
spazieren zugehen.
Der Welpe/Junghund muss sich allein in der Welt behaupten und eigene Erfahrungen
sammeln.
Jeder Hund hat ein Recht auf ungeteilte Aufmerksamkeit. (damit meine ich nicht
nur den neuen Welpen)
Man muss damit rechnen das der Neuling dem älteren Hund das Ruder aus der Hand
nehmen wird, auch das war bei uns der Fall als Elton ca.2 Jahre war.
Es ging zwischen den beiden einmal heftig zur Sache, beide verbuchten einige
Kratzer, so konnte Elton die neue Rangordnung ausmachen.
Nur eines hat sich nie geändert, Narina bekommt immer noch zu erst ihren
Fressnapf zugeteilt, denn stellen wir Elton zuerst das Futter herunter, frisst
er nicht und schaut immer zu Narina rüber, als wenn er sagen wollte, ich fange
nicht eher an bis Narina auch ihre Schüssel vor sich hat.
Einen Bonus gibt das Halten gegengeschlechtlicher Hunde, denn es vermindert das
Problem der Familien internen Kämpfe erheblich.
Eines jedoch sollten Sie nicht vergessen!
Es ist sehr schön, wenn sich die Hunde sehr gut verstehen und unermüdlich
zusammen spielen, aber ein Welpe braucht seine Ruhephasen.
Er muss noch oft schlafen um sich zu regenerieren und die neuen Eindrücke auch
verarbeiten zu können.
Manchmal sollte man die Hunde auch trennen, wenn der Welpe sein Recht auf
Schlafen nicht beansprucht.
Denken Sie daran, dass der ältere Hund den Welpen meist körperlich total
überlegen ist, er sollte den Kleinen nicht ständig unterbuttern, umlaufen oder
umschmeißen.
Das schwächt sein Selbstbewusstsein und den Knochen kann das sehr
schaden, ich denke dabei besonders an die Hüfte (HD).
Briards spielen oft sehr wild und ruppig miteinander, darum ist es sehr wichtig
sie zu beobachten und wenn nötig auch einzugreifen, um ihm seine Grenzen zu
zeigen.
Anwesenheit in einer Welpengruppe ist sehr empfehlenswert.
Da wir diese Welpen/Junghundegruppe auf unseren Hundeplatz anbieten,
würden wir uns natürlich super, riesig, freuen , sie dort mit Ihrem neuen
Familienzuwachs begrüßen zudürfen .
Auf jeden Fall schauen Sie sich nach einem geeigneten Hundeplatz um,
auf dem Sie in Zukunft mit Ihrem Hund arbeiten können, und zwar von der
Welpengruppe an.....das ist sooooooo wichtig für die Sozialisierung.
Sie sollten sehr viel allein, ohne den anderen, älteren Hund, mit Ihrem Welpen
gestalten, wie zb. Restaurantbesuche, Besuche bei Freunden, oder einfach mal
über den Bahnhof spazieren und , und, und .... da sind der Phantasie keine
Grenzen gesetzt. Denn das sichert Ihnen auf jeden Fall den Vorzug vor seinem
Kumpel (Ersthund)
Sehr beruhigend ist es natürlich, wenn Ihr Hund gerne mit Artgenossen spielt,
jedoch sollten "SIE" immer der interessanteste und aufregendste Spielpartner
für Ihn sein und bleiben.
Achten Sie auf jeden Fall darauf, wie sich der ältere Hund verhält, denn Sie
müssen damit rechnen, dass sich der Welpe alles abguckt - insbesondere die
Unarten wie Jagen, Stänkern, Buddeln usw.
Ein freundlicher Spielkamerad hingegen wird Ihre Erziehung hervorragend
ergänzen.
Wenn Sie demnächst Rüde und Hündin im Hause haben, sollten Sie die beiden auch
häufig mal räumlich trennen, denn die nächste Läufigkeit kommt bestimmt.
Und: ein „Pärchen“ tritt in der Öffentlichkeit gerne etwas unangenehm auf, in
dem die Hündin Attacken auf fremde Hunde führt, die der Rüde dann austrägt und
im Endeffekt dann zwei auf einen losgehen.
Diese Art von Aktivität gilt sofort im Keime zu ersticken.
Ein gutes Beispiel dafür kann ich Ihnen geben, wenn bei uns die Türklingel
läutet Narina gibt ein kleines, fast lautloses Wuff von sich und Elton schießt
los wie eine Rakete und wir ertrinken in Gebell ;-(
Oder etwas anderes, da wir Elton , Narina und Farouche zusammen im Wintergarten
füttern, wunderte ich mich, dass Narina immer dicker wurde, obwohl ihre Ration
recht klein war.
Bis ich dahinter kam, dass wenn Sie ihren Napf gelehrt hatte, schnell nach
draußen lief, zweimal in die Luft bellte, Elton rannte sofort raus um kräftig
alle bösen Geister zu vertreiben und Narina nutze rasch die Gelegenheit um
Eltons Napf zu leeren.
Fit für die Ausstellung
Ringtraining:
Um ihren kleinen Kerl ein wenig an die Situation„Ausstellung“ zu gewöhnen,
sollten sie schon im Welpenalter damit anfangen.
Einige Sachen als Hilfsmittel sollten sie sich anschaffen, Flatterband, eine
passende Leine mit Halsband, Spielzeug, Futter und nochmals Futter.
Allerdings sollten sie sich an eine Person wenden, die bereits Erfahrung in
Sachen Ausstellung hat um sie dabei ein wenig zu unterstützen.
Bei Welpen, fangen wir selbstverständlich behutsam an, indem wir ihn einfach in
die Mitte des aufgebauten Ringes stellen und absolut Ruhe in die Situation
bringen.
Es sollte für den Welpen, eine ihm vertraute Person sein, die ihn versucht zu
stellen.
Nun stellt sich eine weitere Person vor den Ring und spricht den Welpen an.
Er kann ihm z.B. sein Lieblingsspielzeug oder ein sehr gut schmeckendes
Leckerchen zeigen. Schaut der Hund besonders aufmerksam (ohne zu bellen)
wirft die außenstehende Person das Spielzeug in den Ring, zur Belohnung, denn so
wird der Hund aus dieser Übung entlassen, freigegeben.
Nun wird kräftig gelobt und gespielt. (sollte einige Male wiederholt werden)
Als zweites bauen wir nun das Anfassen und Abtasten des Hundes ein.
Vorsicht und nicht übertreiben, es sollte keinesfalls unangenehm werden für den
Hund.
Vor dem Ring steht wiederum die zweite Person, die ihn ablenkt. (Futter,
Spielzeug...)
Nun kommt die dritte Person dazu, die sich Anfangs einwenig abseits im Ring
aufhält,
spricht den Hund ruhig an und bringt ihm ein Leckerchen.
Wir beginnen damit, dem Hund zu vermitteln sich nun ohne Probleme, von der
dritten Person (die den Richter spielt) anfassen und abtasten zu lassen.
Hier darf auf keinem Fall versäumt werden,
dem Hund die Hilfestellung zu geben, die er benötigt.
Sprich beim Zähne zeigen, den Hund sitzen lassen und der Hundeführer stellt
seinen Fuß hinter den sitzenden Hund, so kann er sich nicht nach hinten
verkrümeln.
Wichtig ist, immer mit beruhigenden Worten auf den Hund einsprechen,
wie z.b...so ist fein...so bist du brav... und immer wieder loben.
Nun sollten sie einen weiteren Hund mit in den Ring stellen, aber bitte einen
erfahrenen
Hund und keinesfalls einen Raufer.
Bei uns übernehmen diesen Part immer Elton und Barni, denn die beiden bringt
nichts aus der Ruhe, wenn sie im Ring stehen ; -)
Das Lauftraining kann beginnen, wobei der Junghund ruhig angesprochen
wird, wenn er anstatt zu traben, ins Galopp wechselt.
Was er jedoch gleich zu Anfang lernen sollte, im Ring hat er sich zu benehmen
und nicht rumzukeifen, hier sollten sie in jedem Fall durchgreifen.
Ist allerdings kein Thema, Wenn “Hund“ begriffen hat, Das
"MENSCH“ der "BOSS" ist.
Gepflegt für die Ausstellung
Um das gleich klarzustellen, gepflegt ist unser Briard immer !!!
Denn wir waren alle im Vollbesitz unserer geistigen Kräfte, als wir uns für
einen
Briard, somit für einen langhaarigen Hund entschieden haben.
Jedem von uns ist es bestimmt schon passiert, einen Knoten zu übersehen,
aber einen Hund mit Filzplatten in den Ring zu stellen, ist eine absolute
Frechheit, der Rasse gegenüber.
Im übrigen quält das Ungeziefer, dass sich in diesen Filzplatten einnisten kann,
unseren treuen Begleiter ungemein. ;-(
Gründliches bürsten/kämmen genügt, damit der Briard mit seiner imposanten und
eleganten Erscheinung beeindrucken kann.
Zähne und Bart kontrollieren wir auf Futterreste und bürsten diese aus, wenn
nötig,
spülen sie den Bart um ihn von unangenehmen Gerüchen/Verklebungen zu befreien.
(Das kann schon mal vorkommen, wenn sie vorgeweichtes Futter oder Kauknochen
geben,
bleibt oft im Bartansatz kleben.)
Besonders die empfindlichen Stellen, an den Augen, zwischen den Zehen und Beinen
müssen ausgekämmt werden.
An diesen Stellen benutze ich einen sehr feinen Kamm, so hat keine Verklebung,
oder Knoten eine Chance.
Zum Schluss können sie dann mit einer Naturhaarbürste, den Staub entfernen,
denn gerade bei den schwarzen Briards wirkt das Haar oft stumpf und glanzlos.